Donnerstag, 22. Oktober 2015

Die letzten Sonnenstrahlen genießen...

Mit unserer MPL-Theorie geht es in großen Schritten voran. Noch ein paar Monate büffeln und dann geht es nach Braunschweig zur großen Theorieprüfung beim Luftfahrt Bundesamt.

Da der Herbst immer mehr an Fahrt aufnimmt – folglich die Möglichkeiten Flüge nach Sicht durchzuführen auch geringer werden - habe ich mich mit drei weiteren Kollegen dazu entschlossen die letzten Sommersonnenstrahlen zu genießen und nach Koblenz zu fliegen. Wir trafen uns nach der Flugschule am Flughafen Essen - Mülheim und bereiteten den Flug gemeinsam vor. Danach tankten wir die berechnete Kraftstoffmenge, machten uns auf den Weg zur Startbahn 25 und starteten unseren “Ausflug” in Richtung Süden.

Über Wuppertal, Solingen und Leverkusen flogen wir auf dem direkten Weg zur
Kontrollzone Köln/Bonn. Diese durchquerten wir und begannen den finalen Abschnitt Richtung Südosten.


Der Anflug auf Koblenz erwies sich als ein Besonderer: Der Flugplatz liegt auf einem Plateau und der Anflug führt über eines der berühmten wunderschönen Moselweintäler.


Beim am Flugplatz ansässigen griechischen Restaurant sorgten wir dann noch für adäquate Verpflegung. Wir aßen auf der Restaurantterrasse zu Abend und schauten den Flugzeugen beim Starten und Landen zu.
Da wir unseren geplanten Flug nur bei Helligkeit (vor offiziellem Sonnenuntergang) durchführen durften, machten wir uns dann auch zeitig auf den Weg nach Hause.
Wir flogen die gleiche Strecke zurück und teilten die Arbeit ebenso wie beim Hinflug auf: Einer fliegt, der Andere navigiert und übernimmt das Funken. Die beiden Passagiere auf den hinteren Sitzplätzen durften während des Fluges ihre Aufmerksamkeit voll auf das Bestaunen der Aussicht richten. Die Sonne ging nämlich langsam unter und alles wurde in ein orange-rotes Licht getaucht. An Köln vorbei, kamen wir dem Ruhrpott näher, was auch an den Rauchschwaden der Kraftwerke erkennbar war. Sogar diese wurden im Licht des Sonnenuntergangs zu einem Spektakel.



Wie gewohnt verlief der Anflug auf unseren derzeitigen “Heimatflughafen” Essen-Mülheim sauber und reibungslos, sodass wir eine halbe Stunde vor offiziellem Sonnenuntergang weich auf der Landebahn 25 aufsetzten.

Mit dem obligatorischen Waschen des Flugzeugs ging der Tag somit zu Ende.
Danke Jungs für den tollen Ausflug! :)

Mittwoch, 16. September 2015

„Condor123, request start-up“

Mit diesem Funkspruch begann für zwei Wochen unser Arbeitsalltag am Verkehrsflughafen Düsseldorf.
Leider noch nicht in der wirklichen Welt, sondern nur fiktiv, bei der praktischen Vorbereitung auf die Prüfung für das Allgemeine Sprechfunkzeugnis (AZF), die in Kleingruppen zu je 6 Personen in unserem Klassenraum bei der TFC stattfand. Flughafenluft durften wir also lediglich auf dem Papier schnuppern, genauer in Form von Abflug-, Anflug- und Rollkarten. Auf diesen galt es, entsprechend der Anweisungen unseres Lotsen (also Lehrers), den Überblick zu behalten und stets über die eigene Position informiert zu sein.
„Condor123 start-up approved now, cleared IFR to Hamburg, when airborne follow DODEN 5T, contact now Düsseldorf Ground on 121,900“: Unser Zeichen, Triebwerke anzulassen, um nach dem Abheben einer fest definierten Abflugroute namens DODEN 5T in Richtung Hamburg zu folgen. Zuvor setzen wir uns mit Düsseldorf Ground auf der Frequenz 121,900 in Verbindung, um eine Rollfreigabe zur Startbahn zu erhalten.
„Condor123 taxi to holding point runway 23L via P4, M and L3, contact Düsseldorf Tower on 118,300“: Die Anweisung, unser Flugzeug über die Rollwege P4, M und L3 zur Piste 23L zu bewegen und den Tower für die Startfreigabe zu rufen. Nachdem wir mit einem „line-up runway 23L, cleared for take-off“ die Erlaubnis erhalten haben, auf die Piste zu rollen und zu starten, hebt unser imaginäres Flugzeug auf der freigegebenen Route in Richtung Hamburg ab.
So auf die anstehende Prüfung vorbereitet, betraten wir unseren Klassenraum, um zunächst einen Theorietest in Form eines Fragebogens zu meistern. Anschließend galt es, einen Flugplan auszufüllen und – ähnlich wie oben beschrieben – einen Anflug auf den bzw. einen Abflug vom Flughafen Düsseldorf unter Anleitung des Prüfers durchzuführen. Auch auf Grund der hervorragenden Vorbereitung (Danke noch einmal an dieser Stelle!) hatten wir am Ende des Tages alle das AZF in der Tasche, sodass wir uns nun wieder der theoretischen Vorbereitung auf unsere nächste große Hürde beim LBA widmen können.

Mittwoch, 19. August 2015

Zu Besuch bei der Condor Technik

Kaum mit dem zweiten Theorieblock begonnen, ging es für uns Anfang Juli nach Frankfurt zur Condor. Auf dem Programm standen eine kleine Führung durch die Firmenzentrale sowie ein ausführlicher Besuch der Condor Technik.

Als wir in Frankfurt ankamen, wurden wir bereits von einer Mitarbeiterin der Trainingsabteilung in Empfang genommen und herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Kaffee Stopp führte sie uns durch die Zentrale der Condor und zeigte uns als Erstes die Briefing Räume der Piloten sowie des Kabinenpersonals. Hier trifft sich die Crew um den bevorstehenden Flug zu planen und alles Wichtige (Route, Wetter, Besonderheiten) zu Besprechen. Da die Zentrale im Stadtteil Gateway Gardens nicht direkt auf dem Flughafengelände liegt, fahren die Crews anschließend von hier mit einem Bus zum Flughafen.
Nachdem wir einen Blick in die Verkehrszentrale, die den Flugbetrieb überwacht und plant, geworfen hatten, gingen wir in die Trainingsabteilung, die letztendlich auch für uns zuständig ist und mit der wir im Verlauf unserer Ausbildung mehr und mehr zu tun haben werden. Wie auch an den vorigen Stationen wurden wir von den zukünftigen Kollegen äußerst freundlich und interessiert begrüßt!
Uns wurde ein Co-Pilot vorgestellt, der neben seiner fliegerischen Tätigkeit noch eine Büro-Stelle in der Trainingsabteilung hat und dort bei der Erstellung von Trainingsprogrammen und der Bearbeitung der Bücher unterstützt. Zusammen mit ihm aßen wir in der Kantine auch zu Mittag. Hier konnten wir die Gelegenheit nutzen, uns Fragen aus erster Hand beantworten zu lassen. Wie ist das Arbeitsklima, wie gefällt dir die Langstrecke, wie vereinbarst du Beruf und Familie – waren nur einige unserer zahlreichen Fragen.
Anschließend fuhren wir gemeinsam mit dem technischen Piloten zur Condor Technik, die sich auf der Südseite des Frankfurter Flughafens befindet, und passierten zunächst eine Sicherheitskontrolle. Wir hatten großes Glück, denn zu diesem Zeitpunkt stand eine Boeing 767-300, der JA-zu-FRA Flieger, im Wartungshangar.

Da die Maschine zu einer größeren Kontrolle in der Werft war, waren viele Verkleidungen offen und wir konnten tief in die Technik der Boeing schauen.
Wir begannen unsere Tour, die der Reihenfolge eines Outside-Checks nachempfunden wurde, am Bugfahrwerk und arbeiteten uns dann einmal um das gesamte Flugzeug herum. Absolutes Highlight waren die Triebwerke – gerade noch die Funktionsweise dieser technischen Meisterwerke in der Theorie erlernt, konnten wir nun alles durch einen Blick ins Innere vertiefen. Außerdem gingen wir in die Frachträume, schauten uns das System der Klimaanlage an und warfen einen Blick in die Fahrwerksschächte.

Nach dieser äußeren Begehung gingen wir in das Flugzeug, in dem ebenfalls fleißig gearbeitet wurde: So hingen beispielsweise alle Sauerstoffmasken aus den Einheiten über den Sitzen heraus, da die Generatoren, die im Falle eines Druckverlustes den Sauerstoff produzieren, routinemäßig erneuert wurden. Überall arbeiteten Techniker, die die Innenausstattung überprüften und Kleinigkeiten ausbesserten.
Insgesamt gefiel uns die neue Kabine der Langstreckenmaschine inklusive Liegesitzen in der Business Class sehr gut. Nun fehlte eigentlich nur noch das Cockpit, welches wir abschließend in kleinen Gruppen besichtigen durften, um schon einmal probe zu sitzen. Das war natürlich ein tolles Gefühl und für uns alle ein riesen Ansporn in der jetzigen Theoriephase Vollgas zu geben, damit wir dieses Ziel so schnell wie möglich erreichen können.

Zum Abschluss fuhren wir wieder in die Zentrale nach Gateway Gardens und verabschiedeten uns von den Mitarbeitern, die uns durch einen spannenden und lehrreichen Tag geführt haben. An dieser Stelle möchten wir uns erneut für die Planung und Durchführung bei allen Beteiligten auf Seiten der Condor und der TFC bedanken – Wir konnten schon einmal „Condor Luft“ schnuppern und viele zukünftige Kollegen kennen lernen.

Sonntag, 26. Juli 2015

Klein trifft Groß

Dieser Tag übertraf für mich alle großartigen Erlebnisse meiner bisherigen fliegerischen Ausbildung: Mit diesem Satz beginne ich den Blogeintrag, da er erahnen lässt, dass mit diesem Flug für mich ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Auch ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Alexander, ich bin 21 Jahre alt und hatte bereits vor Beginn der Ausbildung die Privatpilotenlizenz.
Alles begann im November letzen Jahres, als unser wunderschönes neues Ausbildungsflugzeug, eine Aquila A211 in Condor Lackierung, vorgestellt wurde. Schon damals kam mir die Idee, Fotos der Aquila mit einem Airliner der Condor am Flughafen Paderborn zu machen. Also schrieb ich alle Beteiligten an und erzählte ihnen von meinem Vorhaben. Die Condor, die TFC und der Flughafen Paderborn waren gerne bereit, mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen. Doch es sollte noch bis zum Ende der Praxisphase dauern, bis alle Planungen abgeschlossen und ein passender Termin gefunden war.
Ende Juni war es dann so weit und ich flog zusammen mit Felix aus unserem Kurs von Essen/Mülheim nach Paderborn (EDLP).


Nach der Landung rollten wir zum Vorfeld, verließen den Sicherheitsbereich und trafen unsere Kurskollegin Julia, die mit dem Auto anreiste, sowie die Condor Crew, die gerade aus Hannover angekommen war. Wir gingen gemeinsam zurück aufs Vorfeld und präsentierten unser Ausbildungsflugzeug. Jeder wollte natürlich Fotos von dem wohl kleinsten Flugzeug in Condor Optik machen. Wenig später landete die Boeing 757, die für bessere Fotos extra auf einer Außenposition geparkt wurde und ich rollte unsere Aquila direkt daneben.


Die angekommenen Piloten begrüßten uns winkend aus dem Cockpitfenster – einfach toll, überall im Unternehmen so offene und freundliche Kollegen anzutreffen. Da freut man sich schon sehr auf seinen späteren Beruf.
Die abfliegende Crew durften wir anschließend bei der gesamten Flugvorbereitung begleiten. Wir bekamen Einblicke in die Flugplanung, die Briefings, den Outsidecheck des Flugzeugs und den Equipmentcheck der Kabine.

Nach all den tollen Erlebnissen verabschiedeten wir uns von der Crew und machten nun das, wofür wir her gekommen waren: Fotos von den beiden Flugzeugen. Der Flughafen Paderborn hatte uns freundlicherweise einen großen Teil des Vorfeldes freigehalten, wodurch wir die kleine Aquila vor der großen B757 frei positionieren konnten. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück, denn herrschte während des Hinflugs noch eine geschlossene Wolkendecke mit Regenschauern, hatten wir nun blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.


Kurz nach Abflug der 757 starteten auch Felix und ich wieder zu einem recht ruhigen Flug zurück nach Essen. Ein schöner Ausklang nach einem wunderbaren Tag.



Abschließend möchte ich mich hier noch einmal bei allen beteiligten Mitarbeitern der Condor, der TFC und des Flughafens Paderborn bedanken, durch die an diesem Tag alles so reibungslos geklappt hat! Nun beginnt eine lange und anstrengende Theoriephase, aber mit großer Motivation, einem klasse Kurs und der Vorfreude auf meinen zukünftigen Beruf.

Montag, 29. Juni 2015

“Na, wie fanden Sie es?”

Der Tag begann für mich, Julien, 19 Jahre, dem Jüngsten der Truppe, mit dem Klingeln des Weckers um 06:00 Uhr. Alles wie gewohnt. Eine Tasse Kaffee, ein schnelles Frühstück und dann ab zum Flugplatz.
Dort angekommen sah ich an der Tür zum Briefingraum ein Schild mit der Aufschrift: “Bitte nicht stören. Prüfung!“



Die Prüfung zur Privatpilotenlizenz (PPL-A)

Es war soweit. Der Tag, auf den wir uns in 41 Flugstunden vorbereitet hatten, war gekommen.
Als ich nun zum Flight-Planning ging (der Raum, in dem der Flug vorbereitet wird), erinnerte ich mich an die ersten Schritte: von der Taxi-Instruction, in der wir das exakte Rollen erlernten, über die Emergencies, in denen Notfälle simuliert und trainiert wurden, der erste Soloflug, bei dem wir plötzlich ohne “Stützräder” (aka Fluglehrer) fliegen mussten, bis hin zum 150 NM Dreieck. Alles führte zu diesem Tag.

Doch um überhaupt zur Prüfung antreten zu dürfen, mussten wir zwei Tage zuvor einen Checkflug absolvieren:
An diesem Tag erwartete uns eine simulierte Prüfungsatmosphäre an der Flightbase. Der Fluglehrer wurde kurzerhand zum Prüfer und löcherte mich nun noch mehr als üblich mit Fragen zum Flug, zum Flugzeug an sich, zu den Lufträumen und vielem mehr. Dann stieg ich ins Flugzeug und startete auf der Startbahn 07 in Richtung Stadtlohn, nördlich des Ruhrgebiets an der niederländischen Grenze. Als ich anschließend nach gut einer Stunde und dreißig Minuten zurück in Essen den Motor an der Parkposition abstellte und ausstieg, ging mir natürlich durch den Kopf, ob der Flug die Erwartungen erfüllt hatte und ich das Okay vom “Checker” bekommen sollte. Wir gingen zum Debriefing, in dem der gesamte Flug noch einmal durchgesprochen wurde, - und zu guter Letzt reichte ich meinem Checker die sogenannte “Lesson Card”, ein Bewertungsdokument mit dem Inhalt der Flugstunde und einem Feld zur “Benotung”. Freudestrahlend setzte er seine Unterschrift unter das Dokument mit dem Zusatz: “Check preparation passed. Ready for check.”
Es konnte also losgehen. In zwei Tagen war Prüfung.

Ich erhielt die Einladung zur Prüfung und die zu planende Strecke: Von Essen (EDLE) nach Marl (EDLM), weiter nach Stadtlohn (EDLS) und über Dinslaken (EDLD) zurück nach Essen.
Am folgenden Tag war dann lernen angesagt: Ich wiederholte Daten zum Flugzeug, Luftrecht und alle sonstigen Dinge, die für die mündliche Prüfung in Frage kommen könnten.

Womit wir beim Tag der Prüfung wären. Er begann mit der Flugplanung, welche die Streckenplanung, Masse- und Schwerpunktberechnung, die Ermittlung der Start- und Landestrecke sowie die Kraftstoffberechnung beinhaltet. Nachdem der Papierkram erledigt war, ging ich zum Flugzeug. Ich checkte es wie vor jedem Flug auf seine Funktionstüchtigkeit sowie Beschädigungen und betankte es gemäß meiner Kraftstoffberechnung.
Anschließend machte ich mich mit einem Stapel Flugunterlagen auf den Weg zum Briefingraum.
Mein Prüfer begrüßte mich mit einem freundlichen Lächeln und wir begannen nach erneutem „Papierkrieg“ mit der Prüfung. Ich stellte ihm die geplante Route vor, erläuterte ihm meine Berechnungen und setzte ihn über das Wetter und die Flugbeschränkungsgebiete in Kenntnis.
Nachdem er nun von unserem Vorhaben wusste, fuhr er mit der mündlichen Prüfung fort. Genau wie zwei Tage zuvor, stellte er mir Fragen zum Flugzeug, zum Flug und vielem mehr. Nachdem ich dies alles souverän gemeistert hatte, gingen wir zum Flugzeug und stiegen ein. Ich startete den Motor und wir rollten zur Startbahn 25. Alles lief rund und nach dem Ausspruch “Take-off”, schob ich den Schubhebel nach vorne und startete.
Als wir uns mit ca. 55kt (100km/h) vom Boden lösten, zog der Prüfer auch gleich schon wieder den Schubhebel zurück, um einen Motorausfall zu simulieren und zu überprüfen, ob ich auch korrekt auf die Situation reagiere.



Während des Fluges wurden einige Disziplinen wie Funknavigation, Emergencies und natürlich die Navigation nach Sicht abgeprüft. Da wir exzellent darauf vorbereitet wurden, konnte mich nichts davon vor echte Schwierigkeiten stellen, sodass auch der Prüfungsflug pünktlich nach einer Stunde und dreißig Minuten beendet war.



Nach einer butterweichen Landung rollten wir zurück zur Parkposition. Währenddessen stellte der Prüfer die berühmte Frage: “Na? Wie fanden Sie es?” Ich antwortete selbstsicher: “Ich fand es gut”.
Er nickte nur, wollte natürlich noch nichts preisgeben, denn die Prüfung war ja noch nicht beendet.

Angekommen, stellte ich den Motor ab und las die “Parking Checklist”. Als ich nach rechts schaute, sah ich einen lächelnden Prüfer, der mir seine Hand hinstreckte und sagte: “Herzlichen Glückwunsch!” Ich strahlte über beide Ohren; es war geschafft.

Alle 15 Teilnehmer (zwei von uns 17 verfügten bereits über die benötigte PPL-A Lizenz) bestanden im ersten Anlauf! Nun geht es mit einem lachenden und einem weinenden Auge wieder zurück in die Theorie. Wir befassen uns jedoch ab jetzt nicht mehr mit Kleinflugzeugen, sondern mit den ganz Großen. Die MPL-Theorie (Multi-Crew Pilot Licence – Berufspilotenlizenz) ruft.
Klar war der fliegerische Teil schöner und spannender, denn auf das praktische Fliegen arbeiten wir alle hin, aber die Theorie bringt uns neue, faszinierende Kenntnisse und bereitet uns auf die darauf folgende zweite fliegerische Phase und die Arbeit im Cockpit eines Condor Flugzeugs vor. Der nächste Schritt in Richtung Traumjob beginnt!